Methoden

Cranio Sacrale Ausgleichstherapie (Cranio Sacral Balancing)

Das Cranio Sacrale System, primär bestehend aus Hirn- und Rückenmarkshäuten, Schädelknochen, Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit und anderen physiologischen Strukturen, befindet sich in einer lebenslangen rhythmischen Bewegung. Diese Bewegung des Ausweitens und Zusammenziehens – Flexion und Extension – ist spürbar. Im Schnitt liegt die Frequenz der Bewegung bei 6 – 12 Zyklen pro Minute.

Ein ungestörtes, spannungsfreies Cranio Sacrales System ermöglicht gesunde Funktionen von Gehirn, Zentralem Nervensystem und dem Organsystem. Gibt es Einschränkungen der hydraulischen Bedingungen, wird nicht nur die Physiologie, sondern auch die Psyche empfindlich gestört.

In der Cranio Sacralen Ausgleichstherapie, die in ihrer Entwicklung auf den Arzt und Osteopathen J. E. Upledger zurückgeht, ertastet der Therapeut mit seinen sanft forschend aufgelegten Händen die Bewegungen des Cranio Sacralen Rhythmus an verschiedenen Stellen des Körpers, und nimmt, widerstehenden oder angepassten Einfluss auf das System. Dem Klienten wird es so erleichtert, loszulassen, und zwar in jeder Hinsicht, physisch, psychisch und energetisch. Er entspannt im ganzheitlichen Sinn. Die Cranio Sacrale Ausgleichstherapie kann bei vielen Beschwerdebildern ganzheitliche Hilfe anbieten und ist für Menschen jeden Alters geeignet.

Ontologische Kinesiologie

Diese Kinesiologiemethode wurde vom englischen Osteopathen und Akupunkteur Solihin Thom DO DAc ins Leben gerufen. Solihin Thom DO DAC war Schüler und Mitarbeiter von Dr. George Goodheart, dem Begründer der Kinesiologie als solches. Der wesentliche Ansatzpunkt der Ontologischen Kinesiologie besteht darin, die Ursachen für Anliegen, Probleme oder Beschwerden zu erkennen. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskelstests erhalten wir Zugang zu Informationen aus tieferen Schichten des Bewusstseins. Meine Hauptaufgabe als Kinesiologin ist es, Sie mit diesen Informationen in Kontakt zu bringen und zu halten. Zur Informationsfindung werden auch Mudras (das sind verschiedene Fingerstellungen) eingesetzt. Im Laufe einer Sitzung gewinnen Sie Abstand, Zusammenhänge werden klar, Sie sehen ein größeres Bild vom „Ganzen“. Sie beginnen den Sinn von Krankheit, Unbehagen oder Schwierigkeiten zu verstehen, sehen diese als Signal, einen anderen Weg einzuschlagen.

Anwendungsmöglichkeiten/Indikationen:

Indikationen sind nicht im herkömmlichen Sinn zu verstehen. In der Ontologischen Kinesiologie werden jegliche Beschwerden bzw. Probleme als Signale gesehen. Die Methode stützt sich auf alle im Moment auftretenden Körpersignale.

Educational Kinesiology

Der Pädagoge Dr. Paul E. Dennison (USA) entwickelte in den 60-er Jahren aus den Erkenntnissen der Angewandten Kinesiologie und Touch for Health die Educational Kinesiology. Es entstand ein unfassendes Programm zur persönlichen, ganzheitlichen Entwicklung.

Educational Kinesiology sieht Körper und Geist als eine Einheit. Durch spezielle Balancen und gezielte Körperbewegungen wird an der Lernfähigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden gearbeitet. Der Schwerpunkt liegt auf der Integration und Koordination von Körper und Gehirn. Dabei werden die notwendigen zentralen Gehirnfunktionen so integriert, dass Lernen mit dem ganzen Gehirn möglich wird.

Eductional Kinesiology arbeitet z.B. mit Mittellinienbewegungen, Längungsübungen und Energieübungen.